Mensch, Hund…!

11. November 2010 um 8:39 am | Veröffentlicht in einfach nur so, genervt..., Hausfrau [die], HausFACHfrau, tierisches | 8 Kommentare

Mein Hund ist ein Frischluftfanatiker. So scheint es zumindest im Moment. Draußen wird es kälter und aus diesem Grund muss dem Dackel der jederzeit freie Zugang zum Garten leider verwehrt werden. Bedeutet: Möchte er raus, muss er es „sagen“. Was er auch tut, mit zunehmender Begeisterung.

Nun haben wir zum Garten eine schöne Tür mit hundefreundlichem Vorhang, das heißt die unteren 30 cm lassen freie Sicht aufs Grün. Und was ist im Garten zur Herbstzeit? Eichhörnchen sieht man, die beim Nachbarn Nüsse stibitzen, Vögel picken die letzten Kerne aus den Sonnenblumen und was weiß ich, was sie von meinen Samenbeständen noch so alles für essbar befinden, hin und wieder wagt sich sogar eine Katze (!!!) in Unkas‘  Revier.

Ich verstehe ja, dass DAS nun mal gar nicht geht. Da MUSS er einfach raus. Also verbringe ich sehr viel Zeit am Vormittag damit, den Hund rein- oder alternativ raus zu lassen. Und komme wieder zur Erkenntnis: Das Haustier ist IMMER auf der FALSCHEN Seite der Tür!!

Ist er draußen und möchte rein, bellt er, und zwar genau so lange, bis ich ihm die Tür geöffnet habe. Ich habe es versucht, auch eine halbe Stunde am Stück hat er mal geschafft (*freundlich wink zu den Nachbarn*) =)

Ist er hingegen drin und möchte raus, winselt er, läuft Spurrillen in den Bodenbelag von Durchgangszimmer und den Gang bis hin zu dem Raum, in dem ich mich gerade aufhalte. Außerdem nimmt er Anlauf und springt gegen die Scheibe, bei seinem Gewicht und seiner Wucht, die er drauf hat, kommen mir da manchmal Bedenken. Vom Vorhang und dem Aussehen der Scheibe ganz zu schweigen…!

Sicher fragen Sie sich jetzt, wie ich es denn schaffe, diesen Blogeintrag ohne Unterbrechung zu schreiben: Nun, ich lüfte. Die Tür zum Garten steht sperrangelweit offen und langsam wird es merklich kühl.

Und der Hund? Liegt im Körbchen!!! (Nicht, dass er jetzt rein und raus wollte…) Wahrscheinlich muss er schlafen. Die frische Luft tut ihm gut, und raus wollen? Jetzt?

Frei nach dem Motto von Martina Schwarzmann: „Mir glangt, dass i woaß, dass i kannt, wenn i wolln daad. Aber i duas ned. Weil i muaß ned!!!“

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