Liebes Tagebuch,

30. Januar 2009 um 11:20 am | Veröffentlicht in einfach nur so | 2 Kommentare

… (nun denken Sie aber nicht, ich schröbe hier tatsächlich einen TaBu-Eintrag. Nur so ähnlich.)

Es ist wieder so weit. Nach zwei Wochen Ausnahmezustand werde ich versuchen, erst mal auf die eigenen Wackelbeine zu kommen und anschließend irgendwie auf den Boden in der Wohnung zu stoßen. (Der ist drunter, irgendwo, unter dem Chaos.) Auf dem Boden der Tatsachen bin ich schon länger angekommen, dachte aber bis gestern noch, es wäre Selbstmitleid. Ich könnte zwar weinen und schreien angesichts der liegengebliebenen Arbeit, die mich anbrüllt *erledige miiiiich*. Aber das würde wohl mindestens genauso ungehört verhallen wie meine leisen Anfragen nach… ach lassen wir das Thema einfach.

Versuche ich halt, es positiv zu sehen: Obwohl meine Familie zusammengehalten hat, haben wir alle es nicht (!) mal annähernd (!!) geschafft, den Kahn am Laufen zu halten. Bedeutet: Ich muss mich nicht unnütz fühlen, ohne mich geht es nicht. (es geht auch nicht mit drei Tage mehr liegen als sitzen.)

Schön, ich werde also gebraucht. Dann fange ich  an, in der Küche, wie immer. Die muss auf Vordermann gebracht werden und die Waschmaschine, die Gute, die hat immer weiter gearbeitet, ich habe sie vollgestopft, unter Aufbringung me iner letzten Kräfte, ohne Witz. Die entstandenen Gebirge sauberer Wäsche, die darf ich jetzt auch abtragen. Wie das Vögelchen, das alle tausend Jahre an den Berg fliegt und dort sein Schnäbelchen wetzt… und wenn der ganze Berg abgewetzt ist, dann ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei… :mrgreen:

Also, Hausfrau: Friss Vogel oder stirb. Oder: arbeite, oder werde so ernsthaft krank, dass Dir eine kassenärztliche Haushaltshilfe zugewiesen wird (so eine wie Frau… äh… Mutti mal hatte…. die sind für diese Arbeit geboren, hab ich gelesen 😉 )

Und sonst? Weiter. Einfach weiter. (Schimpfen kannst ja schon wieder, würde die Vaterglucke sagen :mrgreen: ). Dabei ist es nuuuur die Wahrheit, gell, Hausfrauen??

2 Kommentare »

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  1. Du weißt doch: was uns nicht umbringt macht uns nur härter! Also, immer weiter! Zeig ihnen, was in dir steckt und lass dich nicht kleinkriegen.
    Das Chaos wird langsam besser und du hast wieder Luft. Außerdem muss eine Wohnung, in der gelebt wird, nicht steril sauber und aufgeräumt sein!!
    Ich wünsche dir alles Gute,
    Karin

    *****************************
    anabel: 😀 Danke Dir!! Ich kanns momentan echt brauchen!!

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  2. Das wird schon wieder und sieh es doch so:
    die Arbeit läuft nicht weg, die wartet genau da, wo Du sie liegenlässt 😉
    Und nicht überanstrengen, sonst liegst du wieder flach und das bringt keinem was.

    Liebs Grüßle

    Tanja, wieder in der Arbeit trotz gelbem Zettel

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